Nagelpilz

Nagelpilz,  auch Onychomykose oder Tinea unguis genannt, entsteht häufig bei Stoffwechselerkrankungen, wie Diabetes mellitus, oder bei Durchblutungsstörungen und wird durch ein feucht-warmes Millieu begünstigt. Die häufigsten Erreger des Nagelpilzes sind Fadenpilze (Dermatophyten). Diese Pilze sind auch oft für Hautpilzerkrankungen verantwortlich.


Nagelpilz bei einem Diabetiker
Nebenbefund: extrem trockene Haut mit Rissbildung

Auch Hefepilze (Candida albicans) oder Schimmelpilze (Aspergillen) können beim Menschen Nagelpilz verursachen. Schimmelpilze und Hefepilze, können wahrscheinlich Nagelpilz überhaupt nur bei vorgeschädigten Nägeln, oder Menschen mit massiv gestörter Immunabwehr verursachen. Manchmal ist ein Nagel mit mehreren Pilzarten gleichzeitig infiziert.

Die Vorstufe zum Nagelpilz ist oft eine Fußpilzinfektion, die meistens in den Zehenzwischenräumen beginnt. Grundsätzlich gilt: Wer einen Fußpilz nicht wirksam behandelt, riskiert eine Pilzinfektion von Zehennägeln. Bei entsprechender Vorschädigung kann der Pilzerreger über die Nagelspitze und in selteneren Fällen auch über den Nagelwall oder eine geschädigte Nageloberfläche eindringen.

Verbreitet werden Pilze von Mensch zu Mensch, oder auch oft über gemeinsam benutzte Gegenstände. Dazu gehören nicht nur Handtücher und Nagelfeilen, sondern auch Bettvorleger,Teppichböden, Gitterroste u.a.m.. Im Normalfall sorgt die Immunabwehr des Menschen zwar  dafür, dass ein Kontakt mit den Pilzen nicht zu einer Infektion führt. Unter bestimmten Voraussetzungen aber, wie chronischen Erkrankungen, kleinen Verletzungen im Nagelbereich, aufgeweichter Haut usw., ist die Anfälligkeit für eine Nagelpilzinfektion deutlich erhöht.


Nachgewiesener Nagelpilz an der Großzehe des rechten Fußes

Unter erhöhter Anfälligkeit für Nagelpilz leiden besonders: Menschen im Alter über 50 Jahren, zu enge Schuhe, die zu Druckstellen und zur Verkrümmung der Zehen führen, luftundurchlässige Schuhe und Strümpfe, Verletzungen beim Sport und bei der Nagelpflege, Barfuß laufen in Schwimmbad oder Sauna, Fußdeformitäten, Schweißfüße, Menschen mit Durchblutungsstörungen , häufig kalte Füße, Diabetes mellitus, Erkrankungen mit geschwächter Immunabwehr, Einnahme von Medikamenten, wie z.B. Kortison, welche die Immunabwehr schwächen, bestimmte Nervenerkrankungen, andere Nagelerkrankungen.

Nur der Hautarzt kann den Erreger bestimmen. Er wird einen Abstrich machen. Danach wird im Labor der Erreger angezüchtet und seine Art bestimmt. Erst dann kann auch eine Therapie mit dem richtigen Antipilzmittel erfolgen.
Leider gibt es nur sehr langdauernde Therapien. Man sollte mit bis zu 1 Jahr, oder länger, rechnen. Wichtig ist die konsequente tägliche Behandlung mit dem entsprechenden Mittel.

Eine neue Art der Nagelpilzbehandlung, die auf einer bestimmten Lichtwellenlänge beruht und durch einen speziellen Farbstoff (Photosensitiser) ist die PACT-Therapie. Dadurch werdenMikroorganismen empfindlich für das Licht einer bestimmten Wellenlängeund sterben in kurzer Zeit ab. Bei einer Belichtungszeit von wenigenMinuten können auch Nagelpilze effektiv bekämpft werden, so die Fachwelt. Sie möchten mehr darüber erfahren? Dann besuchen Sie doch diese Homepage.

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Praxis für Podologie am Park in Krefeld Uerdingen. Inhaber Hans- Günter Maaßen, staatlich examinierter Podologe und Heilpraktiker, Fachmann für Nagelkorrekturspangen

 

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