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Was unterscheidet den Fußpfleger vom Podologen

Was unterscheidet den Fußpfleger vom Podologen?

Podologie
Podologie ist die nichtärztliche Heilkunde am Fuß. Der Begrff setzt sich aus zwei griechischen Worten zusammen: Podos- der Fuß und Logos- die Lehre.
Die Berufsbezeichnung Podologe oder Podologin ist rechtlich geschützt.
Ein Podologe/in muss eine umfassende Ausbildung absolvieren, die mit einem Staatsexamen (staatlichen Prüfung) abgeschlossen wird. Die Ausbildung zum Podologen/in dauert 2 Jahre in Vollzeit oder 3 Jahre berufsbegleitend in Teilzeit. Sie umfasst in Theorie und Praxis über 3000 Stunden. Praktika werden in ärztlichen Praxen, Krankenhäusern, Fußambulanzen und Orthopädieschumachern absolviert.

Der Patient erkennt also an der Berufsbezeichnung „Podologe/in" den für ihn geeigneten Behandler mit hoher medizinischer Kompetenz. Diabetiker und Risikopatienten erhalten in der podologischen Praxis eine fachgerechte Behandlung und Beratung. Die Zulassung zur Behandlung auf Kosten der gesetzlichen Krankenkassen (Kassenzulassung aus ärztliche Verordnung) garantiert einen hohen Standard in Praxisausstattung und Qualifikation. Bei Fußpflegern gibt es das nicht, da auch keine Kassenzulassung beantragt werden kann.

Fußpflege

Jeder kann Fußpfleger ausbilden, ohne selbst jemals Fußpflege betrieben zu haben. Die Ausbildung zum Fußpfleger dauert, je nach Institut, 3 Monate und umfasst lediglich ca. 80 Unterrichtsstunden, wenn überhaupt. Nach bestandener Abschlussprüfung erhält der Teilnehmer ein Zertifikat, mit dem er sich selbstständig machen kann.
Es gibt kein Berufsbild Fußpfleger/in, da es auch keine vorgeschriebenen Ausbildungsrichtlinien gibt. Der Fußpfleger darf auch nur am gesunden Fuß kosmetisch und pflegend tätig werden. Keinesfalls dürfen Fußpfleger Diabetikerfüße und Risikopatienten behandeln. Hier zeigt sich eben der Unterschied