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Lexikon > Reflexe > Greifreflex


Greifreflex


Beim Säugling noch normalerweise, später nur als pathologisches Enthemmungsphänomen met‑ oder mesencephaler Zentren nachweisbar bei Stirnhirn‑ oder Stammganglien‑Erkrankungen, meist homolateral, aber auch kontralateral. Oft Kombination mit Nachgreifen. Fressreflex, Gegenhalten, Berühren oder (unter Umständen wiederholtes) Bestreichen der Handinnenfläche führt bei positivem Ausfall zur unwillkürlichen Fingerbeugung bis zum festen Faustschluss, der so lange fortbesteht, wie die sensible Reizung anhält, und dessen willkürliche Lösung ebenso lange unmöglich ist, selbst wenn man den Kranken dazu auffordert und sich dem Faustschluss entziehen will . Dabei kann die Leerhand willkürlich geöffnet und geschlossen werden.