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Lexikon > Reflexe > Cornealreflex


Cornealreflex


Kontraktionszuckung des M. orbicularis oculi mit mehr oder weniger vollständigem Lidschluß beiderseits. Den Patienten nach oben sehen lassen, unter Umständen den Kopf mit der freien Hand sanft fixieren. Den Nadelkopf (oder auch kleinen Wattebausch) behutsam unten außen an die Cornea heranführen und diese außerhalb der Pupille zart berühren. Die reflektorische Zuckung streng trennen von etwa begleitenden reaktiven Lidbewegungen, die über das Fehlen des C. R. hinwegtäuschen können. Das Auseinanderziehen der Augenlider möglichst vermeiden, da es ja gilt, gerade im M. orbicularis ocul ungestörte Reflexzuckung zu studieren. Objektiver Reflexbefund vergleichen mit den subjektiven Berührungsempfindungen des Patienten (Kongruenz bzw. qualitative Abwandlung auf der erkrankten Seite). Der C. R. kann im pathologischen Fall fehlen oder abgeschwächt sein (Seitenvergleich!). Doppelseitiges Fehlen bei Bewusstlosigkeit (Narkose), sonst bei Gesunden ganz selten. Einseitige Abschwächung (bzw. Fehlen) des C. R.