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Lexikon > Reflexe > Biceps-Reflex


Biceps-Reflex


Physiologischer Eigenreflex. Auch Bizepssehnenreflex genannt. Im Allgemeinen seitengleich, wenig lebhaft. Geringe Seitendifferenzen nicht unbedingt verwertbar. Segmenthöhe des Reflexbogens: C 5 bis 6. Periphere Fasern im N. musculocutaneus. Obligatorischer Reiz: plötzliche Dehnung des M. biceps. Effekt: Kontraktion des M. biceps mit leichter Beugung des Unterarms.

Bei Prüfung im Stehen: Schlag gegen die Bicepssehne in der leicht flektierten Ellenbeuge, während die freie Hand des Untersuchers den Unterarm an der Hand etwas hochhält. Bei genauerer Prüfung  liegt der Unterarm zwanglos auf dem Oberschenkel des sitzenden Patienten. Der Untersucher drückt mit seinem, in die Ellenbeuge gelegten Zeigefinger auf die Bicepssehne und spannt sie dadurch leicht an. Der Schlag auf den eigenen Zeigefinger erzeugt dann den BR.

Man kann auch den Daumen statt des Zeigefingers nehmen und so mit dem auf den Lacertus fibrosus aufgelegten Daumenballen die Reflexantwort noch besser tasten.